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Atemschutz

Beschreibung:
Atemschutzgeräte schützen die Träger vor Inhalation von Atemgiften. Sie bestehen aus einer unter Druck befüllten Flasche mit Atemluft, einem Druckminderer und einem Lungenautomaten. Über dieses System wird die Atemluft der zugehörige Atemschutzmaske zugeführt. Die Geräte sind Umluftunabhängig.

Funktionsweise:
In der Atemschutzflasche befindet sich Atemluft mit einem Druck von ca. 300 bar. Die Luft wird über ein Schlauchsystem zu einem Druckminderer geführt, wo der Druck auf einen Mitteldruck von ca. 5-8 bar reduziert wird. Die Atemluft gelangt weiter über den Lungenautomaten zur angeschlossenen Atemschutzmaske und kann so durch den Geräteträger eingeatmet werden. Die vorhandene Atemluft reicht, je nach Anstrengung, zwischen 20 und 40 Minuten. Der Luftdruck kann über ein eingebautes Manometer jederzeit kontrolliert werden, für den Hinweis auf einen sicheren Rückzug gibt das Gerät ab einem Druck von 50 bar einen durchgehenden Pfeifton ab. Atemschutzgeräte dürfen nur von speziell ausgebildeten Feuerwehrleuten getragen werden, die sowohl medizinisch tauglich sind (regelmässige Tauglichkeitsprüfung alle 4 Jahre) als auch eine entsprechende Fitness aufweisen. Regelmässige Übungsnachweise sind ebenfalls erforderlich.

Info:
Die Freiwillige Feuerwehr Itzstedt besitzt 10 Atemschutzgeräte (mit mehreren -masken), die auf dem Löschfahrzeug 10/6 (4 Atemschutzgeräte) und dem Tanklöschfahrzeug 16/25 (6 Atemschutzgeräte) mitgeführt werden. Ein Grossteil der Geräte befindet sich auf beiden Fahrzeugen zum schnelleren Ausrüsten innerhalb des Mannschaftsfahrraumes.