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Allgemeines
Die Alarmierung der Freiwilligen Feuerwehren hat sich in den letzten Jahren sehr weit entwickelt. Wurde früher noch ausschliesslich über Sirenen alarmiert, werden heute verschiedene Kommunikationsmittel eingesetzt. Dies ist mittlerweile unabdingbar, gehen die Feuerwehrleute doch ihrem normalen Tagesgeschäft in ihren Berufen - zumeist ausserhalb des Ortsgebietes - nach und sind so trotzdem für die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger abrufbar. Die folgenden Informationen geben Ihnen einen Überblick über die Alarmierungsmöglichkeiten der Freiwilligen Feuerwehr Itzstedt.

Rettungsleitstelle
Die Rettungsleitstelle Segeberg (seit 31.01.2004 in Norderstedt, Namensgebung bleibt erhalten) nimmt die Notrufe unter der Telefonnummer 112 für den Bereich des Kreises Segeberg entgegen und koordiniert die Alarmierung der Einsatzkräfte von Rettungsdienst und Freiwilligen Feuerwehren. 17 Mitarbeiter ermöglichen im Schichtdienst, das die Rettungsleitstelle durchgehend besetzt ist. Geht ein Notruf ein, entscheidet der Disponent je nach gemeldetem Notfall, welche Einsatzkräfte alarmiert werden. Dabei erhält er Hilfestellung über einen im Computer hinterlegten Alarmplan, der mit den Freiwilligen Feuerwehren des Kreises abgestimmt ist. Je nach Einsatz und Feuerwehr werden für die Alarmierung die verschiedenen Alarmierungsmöglichkeiten genutzt.

 

Alarmierung
Die Alarmierung der Freiwilligen Feuerwehr Itzstedt erfolgt zum einen über den stillen Alarm mittels Digitalen Meldeempfänger (DME) und zum anderen über Sirene. Die DME sind im gesamten Kreisgebiet und bis zu 10Km über die Kreisgrenze hinweg erreichbar. Je nach Einsatzart und -schwere wird in so genannten Alarmschleifen alarmiert. Zu grösseren Einsätzen erfolgt die Alarmierung über die Schleifen 1 oder 2 mittels Sirene und DME. Zu kleineren Einsätze hingegen wird über die Schleifen 3 oder 4 ausschliesslich mittels DME alarmiert. Für eine sinnvolle Alarmierung sind die Meldeempfänger der Itzstedter Feuerwehrkameraden unterschiedlich programmiert, d.h. nicht jeder Melder ist mit jeder Schleife versehen. Die kleinste Schleife 4 wird beispielsweise nur auf den Meldern ortsansässiger Kameraden programmiert.

 

Digitaler Meldeempfänger: Motorola Firestorm II
Diesen Digitalen Meldeempfänger erhält jeder Kamerad in der Feuerwehr. Die Alarmierung über den Melder erfolgt akustisch über ein Tonsignal, optisch über eine Alarmanzeige (LED) und per Vibration. Es sind verschiedene Tonsignale für unterschiedliche Einsätze möglich, jedoch wird zumeist nur das Standardtonsignal ausgelöst. Man erhält bei diesem DME i.d.R. somit keinen Aufschluss über die Art des Einsatzes bzw. die alarmierte Schleife.


Info: 14 Sekunden, MP3, 41KB
 

Digitaler Meldeempfänger: Motorola Scriptor LX2
Diesen Digitalen Meldeempfänger erhalten die Führungskräfte in der Feuerwehr. Die Alarmierung über den Melder erfolgt akustisch über ein Tonsignal, optisch über ein Display und per Vibration. Im Display wird die alarmierte Schleife und der Einsatz Stichwortartig dargestellt (z.B. Alarm 1:FeuGr#Musterstr.11#Itz -> Grossfeuer in der Musterstrasse in Itzstedt). So haben die Führungskräfte schon vor dem Eintreffen an der Wache erste Informationen zum Einsatz.


Info: 6 Sekunden, MP3, 17KB
   

Sirene
Die Alarmierung über die Sirene erfolgt ausschliesslich für die Schleifen 1 und 2 bei grösseren Einsätzen. Das Alarmierungsignal ist ein Dauerton von jeweils 3 x 15 Sekunden, der jeweils für 7 Sekunden unterbrochen wird. Weitere Informationen zur Sirenenalarmierung finden sich auch unter Sirenen- & Zivilschutzsignale.


Info: 52 Sekunden, MP3, 154KB
 

Handy Flash-SMS
Da viele Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr im Besitz eines Mobiltelefons sind, eignet sich diese als Medium zur Alarmierung ebenfalls sehr gut. Der Vorteil liegt auf der Hand, die Erreichbarkeit und Alarmierung der Kameraden ist über die Mobilfunknetze theoretisch Bundesweit möglich. Allerdings ist der Zeitnahe Empfang der Alarm-SMS nicht garantiert und kann sich in Stosszeiten (z.B. zum Jahreswechsel, wenn das Mobilfunknetz besonders belastet wird) sogar um einige Stunden verzögern. Diese Alarmierung wird nicht direkt über die Leitstelle Segeberg ausgelöst, sondern durch einen Betreiber für digitale Alarmtechnik (im Bereich der Feuerwehren des Kreis Segeberg ein kostenpflichtiger Dienst). Zusätzlich zu der normalen Alarmierung erhalten angemeldete Kameraden eine Flash-SMS (Kurzmitteilung, die direkt auf dem Display angezeigt wird) mit den Einsatzstichwort auf ihr Handy.