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89145 || Freitag, 18.05.2012 - 13:46:30
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Allgemeines
Die Alarmierung der Freiwilligen Feuerwehren hat sich in
den letzten Jahren sehr weit entwickelt. Wurde früher noch ausschliesslich über
Sirenen alarmiert, werden heute verschiedene Kommunikationsmittel
eingesetzt. Dies ist mittlerweile unabdingbar, gehen die Feuerwehrleute doch
ihrem normalen Tagesgeschäft in ihren Berufen - zumeist ausserhalb des
Ortsgebietes - nach und sind so trotzdem für die Sicherheit der Bürgerinnen und
Bürger abrufbar. Die folgenden Informationen geben Ihnen einen Überblick über
die Alarmierungsmöglichkeiten der Freiwilligen Feuerwehr Itzstedt.
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Rettungsleitstelle
Die Rettungsleitstelle Segeberg (seit 31.01.2004 in
Norderstedt, Namensgebung bleibt erhalten) nimmt die Notrufe unter der
Telefonnummer 112 für den Bereich des Kreises Segeberg entgegen und
koordiniert die Alarmierung der Einsatzkräfte von Rettungsdienst und
Freiwilligen Feuerwehren. 17 Mitarbeiter ermöglichen im Schichtdienst, das
die Rettungsleitstelle durchgehend besetzt ist. Geht ein Notruf ein,
entscheidet der Disponent je nach gemeldetem Notfall, welche Einsatzkräfte
alarmiert werden. Dabei erhält er Hilfestellung über einen im Computer
hinterlegten Alarmplan, der mit den Freiwilligen Feuerwehren des Kreises
abgestimmt ist. Je nach Einsatz und Feuerwehr werden für die Alarmierung die
verschiedenen Alarmierungsmöglichkeiten genutzt. |
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Alarmierung
Die Alarmierung der Freiwilligen Feuerwehr Itzstedt erfolgt zum einen über
den stillen Alarm mittels Digitalen
Meldeempfänger (DME) und zum anderen über Sirene. Die DME sind im gesamten Kreisgebiet
und bis zu 10Km über die Kreisgrenze hinweg erreichbar. Je nach Einsatzart
und -schwere wird in so genannten Alarmschleifen alarmiert. Zu grösseren Einsätzen erfolgt die
Alarmierung über die Schleifen 1 oder 2 mittels Sirene
und DME. Zu kleineren Einsätze hingegen wird über die Schleifen 3 oder 4
ausschliesslich mittels DME alarmiert. Für eine sinnvolle Alarmierung sind
die Meldeempfänger der Itzstedter Feuerwehrkameraden unterschiedlich programmiert, d.h.
nicht jeder Melder ist mit jeder Schleife versehen. Die kleinste Schleife 4
wird beispielsweise nur auf den Meldern ortsansässiger Kameraden
programmiert. |
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Digitaler
Meldeempfänger: Motorola
Firestorm II
Diesen Digitalen Meldeempfänger erhält jeder Kamerad in
der Feuerwehr. Die Alarmierung über den Melder erfolgt akustisch über ein
Tonsignal, optisch über eine Alarmanzeige (LED) und per Vibration. Es sind
verschiedene Tonsignale für unterschiedliche Einsätze möglich, jedoch wird
zumeist nur das Standardtonsignal ausgelöst. Man erhält bei diesem DME i.d.R.
somit keinen Aufschluss über die Art des Einsatzes bzw. die alarmierte
Schleife. |
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Info: 14 Sekunden, MP3, 41KB |
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Digitaler Meldeempfänger:
Motorola
Scriptor LX2
Diesen Digitalen Meldeempfänger erhalten die Führungskräfte in der
Feuerwehr. Die Alarmierung über den Melder erfolgt akustisch über ein
Tonsignal, optisch über ein Display und per Vibration. Im Display wird die
alarmierte Schleife und der Einsatz Stichwortartig dargestellt (z.B. Alarm
1:FeuGr#Musterstr.11#Itz -> Grossfeuer in der Musterstrasse in Itzstedt). So
haben die Führungskräfte schon vor dem Eintreffen an der Wache erste
Informationen zum Einsatz. |
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Info: 6 Sekunden, MP3, 17KB |
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Sirene
Die Alarmierung über die Sirene erfolgt ausschliesslich für die Schleifen 1
und 2 bei grösseren Einsätzen. Das Alarmierungsignal ist ein
Dauerton von jeweils 3 x 15 Sekunden, der jeweils für
7 Sekunden unterbrochen wird. Weitere Informationen zur Sirenenalarmierung
finden sich auch unter
Sirenen- & Zivilschutzsignale. |
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Info: 52 Sekunden, MP3, 154KB |
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Handy
Flash-SMS
Da viele Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr im Besitz
eines Mobiltelefons sind, eignet sich diese als Medium zur Alarmierung
ebenfalls sehr gut. Der Vorteil liegt auf der Hand, die Erreichbarkeit und
Alarmierung der Kameraden ist über die Mobilfunknetze theoretisch Bundesweit
möglich. Allerdings ist der Zeitnahe Empfang der Alarm-SMS nicht
garantiert und kann sich in Stosszeiten (z.B. zum Jahreswechsel, wenn
das Mobilfunknetz besonders belastet wird) sogar um einige Stunden
verzögern. Diese Alarmierung wird nicht direkt über die Leitstelle
Segeberg ausgelöst, sondern durch einen Betreiber für digitale
Alarmtechnik (im Bereich der Feuerwehren des Kreis Segeberg ein
kostenpflichtiger Dienst).
Zusätzlich zu der normalen Alarmierung erhalten angemeldete Kameraden
eine Flash-SMS (Kurzmitteilung, die direkt auf dem Display angezeigt wird)
mit den Einsatzstichwort auf ihr Handy. |
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