Ausrüstung

Die vielfältigen Einsätze erfordern eine umfangreiche Ausrüstung sowohl für den Bereich der Löschtechnik, als auch für die technische Hilfeleistung. So sind wir für viele verschiedene Einsatzarten gut ausgerüstet und möchten euch hier einen kleinen Teil unserer Ausrüstung hier vorstellen:

Technische Hilfeleistung

Rettungsschere / -spreizer / -zylinder
Diese Geräte bilden den sog. hydraulischen Rettungssatz, mit deren Hilfe wir Materialien Durchtrennen, Auseinanderspreizen, , Zusammen- / Auseinanderdrücken und Anheben können. Sie kommen besonders bei Verkehrsunfällen zum Einsatz, um eingeklemmte Personen aus verunfallten Fahrzeugen zu befreien. Betrieben werden die Rettungsgeräte über eine Hydraulikpumpe, die die angeschlossene Geräte mit Hydrauliköl versorgt und so die Bedienung ermöglicht.

Dicht- / Hebekissen
Diese gummierten Kissen nutzen wir zum Anheben von Lasten und zum Stopfen / Verschliessen von Lecks. Die Kissen werden mit Druckluft befüllt und können so schwere Lasten bis zu mehreren Tonnen anheben und Lecks bis zu ca. einem halben Meter abdichten.

Löschtechnik

Holstrahlrohr
Das Hohlstrahlrohr ist eine Armatur zur Löschmittelabgabe das wir daher in erster Linie zur Bekämpfung von Feuer nutzen. Es bietet durch seine Funktionsweise eine Reihe von Vorteilen, die eine gezielte Wasserabgabemenge erlauben. So kann z.B. im Innenangriff mit einer dosierten Menge von Wasser gearbeitet werden, die einen möglichen Wasserschaden so gering wie möglich hält.

Schlauchpaket
Das Schlauchpaket kommt bei uns i.d.R. im Innenangriff zum Einsatz. Durch die spezielle Aufrollung der Schläuche können diese sich auch auf kleinerem Raum bei Füllung durch den Wasserdruck ausbreiten und so leichter mitgeführt werden, als die herkömmlich aufgerollten Schläcuhe. In das Schlauchpaket wird zudem immer eine Rettungsaxt eingearbeitet, um im Innenangriff ein Aufbruchwerkzeug zur Hand zu haben.

Schutzausrüstung

Atemschutzgerät
Diese Umluftunabhängigen Geräte schützen uns vor Inhalation von Atemgiften. Sie bestehen aus einer unter Druck befüllten Flasche mit Atemluft, einem Druckminderer und einem Lungenautomaten. Über dieses System wird die Atemluft der zugehörige Atemschutzmaske zugeführt und reicht – je nach Anstrengung / Verbrauch – für ca. 20 – 40 Minuten. Atemschutzgeräte dürfen nur von speziell ausgebildeten Feuerwehrleuten getragen werden, die sowohl medizinisch tauglich sind (regelmässige Tauglichkeitsprüfung alle 4 Jahre) als auch eine entsprechende Fitness aufweisen. Ebenso sind regelmässige Übungsnachweise erforderlich.